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Heintz-Orgel

Alle Jahre wieder wird es für viele Menschen erst in einem Moment richtig Weihnachten: wenn am Ende des Weihnachtsgottesdienstes auf der Heintz-Orgel mit vollen Registern "O du fröhliche" intoniert wird. Nur eine von tausend Gelegenheiten, bei denen sich die Orgel als unentbehrliches Kernstück der Haller Kirchenmusik erweist.

Im Frühling 1992 wurde das Instrument mit einem großen Orgelfest eingeweiht. Es spielten Jean Guillou, Peter Planyavsky, Martin Rieker und Gertraud Schmid-Berka. Gebaut hat die Orgel die Firma Georges Heintz aus Schiltach im Schwarzwald im elsässischen Stil nach Andreas Silbermann.
Jede Orgel bekommt ihre unverwechselbare äußere Gestalt (Prospekt) und ihr charakteristisches Klangbild (Disposition). Der Prospekt wurde von Burkhard Goethe entworfen. Die Disposition stammt von Martin Rieker, Georges Heintz und Dr. Helmut Fleinghaus.



15 m³ Eichenholz, geschlagen im Kraichgau, 1.200 kg Zinn und 1.500 kg Blei wurden für die Orgel verarbeitet. Insgesamt besitzt sie 2.198 Pfeifen aus Holz und Metall. Die längste Pfeife (Holz) ist 5,10 m lang; die kürzeste (Metall) ist 19 mm lang.
Die Klangfarben entstehen durch das Zusammenspiel vieler ganz verschieden gebauter Pfeifen, die in Registern geordnet sind. Manche davon klingen ein wenig wie andere Instrumente, z.B. Flöte oder Trompete.

Im Rahmen von Veranstaltungsreihen wie den Haller Bach-Tagen und dem Musikalischen Herbst spielen jedes Jahr namhafte Künstler Orgelkonzerte auf der Heintz-Orgel. Die Orgel findet nicht nur ihren Einsatz bei zahlreichen Gottesdiensten und Konzerten, auch mehrere Orgelschüler genießen das Üben auf dem Instrument.
Ein Orgel-Puzzle ist im Ev.Gemeindeamt und in der St. Johanniskirche erhältlich.


Die Orgel in voller Pracht -
Gewicht: 8.500 kg


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